Der Job als Texter – Kreativität und Qualität out?
Ein Job als Texter gehört bei vielen Studenten oder Geringverdienern fast schon zum guten Ton. Schließlich muss man nur ein wenig schreiben, was man ja schon in der Schule gelernt hat, und bekommt dafür dann Geld. Das klingt in der Theorie ganz einfach. Und ist es auch in der Praxis, solange man für seinen Texter Job nicht mehr als einen Cent pro Wort verlangt. Dann erwarten die Auftraggeber im Umkehrschluss nämlich auch keine Qualität, weder in Stil, noch in Struktur.
Doch gerade, wenn man nicht mehr nur für Suchmaschinen schreiben soll, kann man in seinem Job als Texter schnell an seine Grenzen stoßen. Denn wenn der eigene Stil langweilig und trocken ist, dann findet man auch keine Abnehmer für seine Texte. Das gleiche passiert, wenn man als Job Texter nicht in der Lage ist, seinen Texten eine Struktur zu verleihen. Manchen Menschen mag das egal sein. Fünfzig Euro, in die man etwa zwanzig Stunden Arbeit investiert hat, sind immerhin besser als gar nichts. Schließlich hat man „nur“ geschrieben.
Doch will man seinen Job als Texter nutzen, um sich eine Existenz aufzubauen, dann kommt man so nicht weit. Schließlich muss nicht nur das Essen finanziert werden. Auch Miete und Versicherungen wollen aufgebracht werden. Wer als Job Texter nur einen Cent pro Wort, teilweise ja sogar noch weniger, verlangt, der wird damit nie seinen Lebensunterhalt bestreiten können. Leider sehen auch viele Auftraggeber, die Texte brauchen, nicht ein, weshalb sie mehr für einen Text zahlen sollten. Schließlich hat die Praxis ja bewiesen, dass manche Leute in ihrem Job als Texter günstig sind. Daran ist auch nichts Schlimmes, so lange man sich darüber im Klaren ist, dass man dafür keine Qualität erwarten kann.
